Der Glaube an die Wiederkunft Christi und das Weltgericht beruht auf vielen Textstellen des Neuen Testaments. Es ist auch Gegenstand des Christlichen Glaubensbekenntnisses.
Da die meisten mittelalterlichen Menschen nicht lesen konnten, haben sich schon früh bildliche Darstellungen herausgebildet, die versuchten, den Kirchenbesuchern diese Glaubensinhalte zu
erklären und nahezubringen.
Dabei entwickelte sich ein immer komplexeres Bildprogramm, das einerseits historische Erfahrungen integrierte, aber auch das theologische Denken der Zeit reflektierte.
In einem Vortrag mit vielen Bildern wird die Entwicklung dieser mittelalterlichen Darstellungen verfolgt. Dabei werden auch Beispiele aus der weiteren Oldenburger Region einbezogen.
Albert Schad beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit den kunsthistorischen und spirituellen Aspekten dieses Themas.
Der Eintritt ist frei.

