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08.03.16 08:53 Alter: 4 yrs

Saison an der Klosterstätte hat begonnen

 

Nachdem die ersten Frühlingsboten zum Schneeglöckchenmarkt bereits wieder zahlreiche Besucher an die Klosterstätte "Stille Räume Ihlow" gelockt haben, erwachte diese am Sonntag, den 13. März 2016 endlgültig aus ihrem "Winterschlaf". Zu Beginn der neuen Saison öffnete der Klosterladen, das Klostercafé wartete mit Spezialitäten aus Buchweizen auf und der Klosterbäcker bot Frischgebackenes aus dem Backhaus.

Ein hochprozentiges Mitbringsel ergänzt nun das Sortiment: der Kloster-Likör nach alter Rezeptur aber neu verpackt.

Während der Wintermonate haben die Frauen des Klosterladens das neue Sortiment aus einer Mischung aus Albewährtem aber auch Neuem vorbereitet. Jetzt öffnet der schmucke Laden wieder seine Türen. Zu den Neuheiten gehört u.a. der Kräuterlikör "Alter KlosterIhlow" hergestellt nach der alten Rezeptur der früheren Auricher Brennerei J. J. C. Winther, die 1990 von der Weinhandlung Wolff aus Leer übernommen wurde. Der Likör in einer geschmackvoll gestalteten Flasche (0,75 l) ist sowohl im Klosterladen als auch im Klostercafé für 11,50 Euro erhältlich. Auf der Rückseite des Etiketts steht neben den Zutaten allerlei Wissenswertes über die Klosterstätte.

Auch das Klostercafé hat sich für seine Gäste heraus geputzt. Hans Brüdigam und Bundesfreiwilligendienstler Heinke Peters haben sich der 130 Sitzgelegenheiten angenommen und dafür gesorgt, dass die Stühle eine Aufpolsterung und neue Bezüge bekommen. Ebenso ging es den alten Tischplatten "an den Kragen", diese wurden gegen neue ausgetauscht. Caféleiterin Irmgard Reuter wartete zum Saisonbeginn mit selbstgebackenen Buchweizen-Torten und -Kuchen in verschiedensten Variationen auf. Die Buchweizentorte mit Preiselbeeren des Klostercafés ist legendär und bereits weit über die Grenzen Ostfrieslands hinaus beliebt.

Klosterbäcker Ditmar Busker hat sein Repertoire an frischen Backwaren ebenfalls erweitert. Ab 12.30 Uhr verkaufte er im Backhaus neben Rosinen-, Schwarz-, Zwiebel- und Klosterbrot ein Frühlingsbrot sowie ein magenfreundliches Schwarzbrot, welches durch die Verwendung von gepufftem Roggen und Buttermilch besonders gut verträglich sei.

Im Skriptorium auf der Galerie des Klostercafés bot ein Team von Ehrenamtlichen auch wieder das beliebte "Schreiben wie die Mönche" an. Das Schreiben sei besonders bei Kindern beliebt. Aber auch die Erwachsenen haben großes Interesse daran, die karolingische Schrift kennen zu lernen. Irene Oltmanns, die zum Kreise des Skriptoriums gehört, betonte, dass sich die Gruppe über "Zuwachs" freuen würde. Wer Interesse an einer ehrenamtlichen Mitarbeit habe, könne sich gerne melden. Zurzeit arbeite die zehnköpfige Gruppe an der Übertragung der Speise- und Getränkekarten des Klostercafés in karolingische Schrift.

Geöffnet hat die Klosterstätte Dienstag bis Sonnabend von 14 bis 18 Uhr sowie sonntags von 11 bis 18 Uhr. Ein Eintrittsgeld wird an der Klosterstätte nicht erhoben.