Wesentlicher Bestandteil der Feier waren die Kerzen-Zeremonie und die charakteristischen Gesänge der Gemeinschaft, welche die ökumenische Bruderschaft aus Burgund (Frankreich) europaweit bekannt gemacht haben. Melodien und Texte erinnern an Mönchschoräle des Mittelalters. Ort für die Ihlower "Nacht der Lichter" ist der Raum der Spurensuche gewesen. Dieser befindet sich unter dem Gewölbe-Ensemble der Klosterkirchen-Imagination im Ihlower Forst. Die Lichter-Nacht startete offiziell um 18 Uhr und klang gegen 19.30 Uhr mit dem sogenannten "offenen Singen" aus. Organisiert wurde der Abend von Mitgliedern der Gemeinden Warsingsfehn, Hatshausen-Ayenwolde und Steenfelde in Kooperation mit der Klosterstätte Ihlow.
Die "Nacht der Lichter"
Die "Nacht der Lichter" hat ihren festen Sitz im gottesdienstlichen Leben der "Communauté de Taizé". Sie findet jeden Samstag Abend statt. Lieder und Gebete, Bibellese und Stillephasen prägen die Feier. Eine Predigt gibt es nicht. Höhepunkt ist die Licht-Austeilung. Nach und nach werden die Kerzen, die zu Beginn an alle Besucherinnen und Besucher ausgegeben worden sind, entzündet. Schließlich erleuchten sie die Kirche. Die Zeremonie soll an die Osterfeier und die Auferstehungshoffnung erinnern.
Weitere Informationen zu Taizé können auf der Website der Bruderschaft abgerufen werden: www.taize.fr/de.